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Tour #112718: Von der Bischofsmühle zur Abtei Gerleve

Kategorie: Wandern
Deutschland » Nordrhein-Westfalen » Münsterland » Coesfeld

Kloster Gerleve

Die Bischofsmühle liegt am Honigbach gegenüber der sogenannten Klinke, wo sich früher ein Durchlass durch die Stadthagen genannte Landwehr befand. Dieser Standort liegt einen guten Kilometer südöstlich außerhalb der Stadtwälle des mittelalterlichen Coesfelds. In ihren Fundamenten ist die Bischofsmühle das älteste Gebäude der münsterländischen Kreisstadt Coesfeld. Ihre Ursprünge liegen im 12. Jahrhundert. Bei der des Öfteren zitierten Jahresangabe von 1214 am Stauwehr handelt es sich jedoch um ein Versehen; die korrekte Zahl lautet 1714 und bezieht sich auf eine Renovierung.
Die Benediktinerabtei Gerleve liegt zwischen Coesfeld und Billerbeck in Westfalen in einem südlichen Seitental des Coesfelder Bergs auf 125 m Höhe über NN. Das Kloster wurde 1899 als bäuerliche Schenkung des Hofes Wermelt von Mönchen der Erzabtei Beuron gegründet und 1904 zur Abtei erhoben. Patron ist der hl. Joseph.
Seit mehr als hundert Jahren leben Benediktiner im westlichen Münsterland. Dem Benediktinerkloster Gerleve gehören zur Zeit 44 Mönche und ein Postulant an. Die Abteikirche ist jeden Tag von 5.15 bis 20.45 Uhr geöffnet. Viele Menschen besuchen die Gottesdienste, um die Gesänge des Gregorianischen Chorals zu hören, mit den Mönchen zu beten und Gottes Nähe zu suchen. Die Gästehäuser der Abtei pflegen die alte Tradition benediktinischer Gastfreundschaft.
Der bis 152 m hohe Coesfelder Berg ist der westlichste Berg der Coesfeld-Daruper Höhen, die die münsterländischen Baumberge nach Südwesten fortsetzen.
Der Berg, der östlich der namensgebenden Stadt Coesfeld als breiter Bergrücken zwischen der Berkel und dem Honigbach aufragt, fällt in Richtung Westen verhältnismäßig steil von rund 140 m ü. NN auf nur noch knapp 80 m ü. NN im Coesfelder Stadtgebiet ab.
Von der Ludgerirast, der höchsten Stelle des Bergs, genießt man wegen der Baumlosigkeit einen weiten Blick auf große Teile des westlichen Münsterlands.

 

 

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